wildkrautig


...weil es wichtig ist, dass wir zuweilen wild und krautig sind


Wann warst du das letzte Mal so richtig „wild“?
Wann hast du zuletzt etwas Verrücktes getan?
Etwas Ursprüngliches, etwas, das deine Wild-Natur ein kleines Stück zur Entfaltung gebracht hat?
Etwas, wobei du dich ganz und gar gespürt hast?
Bei klirrender Winterkälte barfuß in einen Bach zu steigen, zum Beispiel.
Sich in einer klaren Vollmondnacht in die Wiese zu legen.
Frühmorgens warm eingepackt auf den Sonnenaufgang zu warten.

Verrückt? Sicher.
Und trotzdem:

 

Dieses Wild-Sein tut gut.

Krautig sein auch.
Krautig sein?

Den eigenen Weg gehen,
verbunden mit dem Göttlichen,
auf Talente und Fähigkeiten vertrauend,
sich der eigenen Kraft und Stärke bewusst.

Krautig sein!
Ja, es ist in Jeder und Jedem von uns vorhanden.
Manchmal verborgen, versteckt, verschüttet.

Legen wir es frei, ganz im Sinne von Astrid Lindgren:
„Sei frech und wild und wunderbar“