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Gebackene Leberknödel

 

Die üppige Sommer- und Herbstzeit, in der man ins Gartl oder auf die Wiese vorm Haus gehen konnte, um Gemüse und Kräuter zu ernten, ist mit dem ersten Schnee nun endgültig vorbei.

Nun geht es ans „Eingemachte“ bzw. Eingefrorene.

 

Ich habe im Gefrierschrank noch ein Stück Leber von unserem eigenen Hochland- Rind gehabt und daraus meine ersten Leberknödel gemacht.

Gut sind sie geworden.

Eigentlich bin ich ja kein großer Fan von Innereien.

Aber eine feine Leberknödelsuppe schmeckt mir schon.

Besonders dann, wenn die Hauptzutat vom eigenen Hof ist.


Zum Thema Leberknödel kann ich sagen:
Geschafft, Hakerl drunter. Das kann ich.
Und weil es wirklich gar nicht schwer ist, selber Leberknödel zu machen, teile ich hier gern mein Rezept.

Zutaten für ca. 25 Knödel:
½ kg Rindsleber, 200g Knödelbrot, etwas Milch zum Einweichen, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 TL Salz, 2 Eier, 1 TL Majoran, Pfeffer, Petersilie, Semmelbrösel zum Festigen, Öl zum Frittieren

Zubereitung:
Die Leber in Stücke schneiden und im Fleischwolf faschieren. Nun mit dem leicht eingeweichten Knödelbrot vermischen und diese Masse nochmals durch den Fleischwolf drehen, so wird die Leber feiner.
Die würfelig geschnittene Zwiebel in Butter andünsten, etwas überkühlen lassen und mit allen anderen Zutaten zur Lebermasse geben.
Gut durchrühren und so viel Brösel dazugeben, dass sich dann schöne Knödel formen lassen.
Kurz ziehen lassen. Währenddessen das Öl in einem Topf erhitzen, und zwar so viel, dass die Knödel darin schwimmen.
Hände leicht befeuchten und aus der Masse Knödel drehen.
Ins heiße Fett einlegen, und eher langsam backen, damit sie auch innen gar werden.
Auf einer Küchenrolle abtropfen lassen und in heißer Suppe servieren.

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