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Jahres-Kräutersalz

Ich probiere heuer ein Jahres-Kräutersalz.

 

Damit kann ich eine Prise der Pflanzenvielfalt, die sich über ein ganzes Jahr auftut, konservieren, und mit in den nächsten Winter nehmen.

 

Bereits ab Februar können erste Baum- und Strauchknospen geerntet werden:

Birke, Linde, Hasel, Schwarze Ribisel, Rose, Weißdorn, Apfelbaum, …

Es genügt dabei die Menge an Knospen, die in einen Fingerhut passt.

 

Im April und Mai kommt das frische Grün dazu:

Giersch, Brennnessel, Veilchen (Blätter und Blüten), Himmelschlüssel (sind schützenswert, nur in kleinen Mengen pflücken), Schafgarbenblätter jung, Löwenzahnblätter und abgezupfte Blüten, Walderdbeerblätter, Sauerampfer, Labkraut, Gundelrebe, Hirtentäschel, Vogelmiere, Wiesenschaumkraut, Brunnenkresse, junge Blätter von Buche und Linde, junge Fichten- und Tannenwipfel, …

 

Im Sommer füllen wir mit Blüten und Gartenkräutern auf:

Schafgarbe, Gänseblümchen, Gierschblüten, Rotklee, Ringelblume, Quendel …

Liebstöckel, Salbei, Rosmarin, Thymian, …

 

Der Herbst liefert uns Samen und Früchte:

Brennnesselsamen, Weißdorn, Hagebutte, …

Auch einige Baumnadeln passen ins Kräutersalz.

 

Die Kräuter und Pflanzen bei trockenem Wetter ernten, je nach Angebot, immer wieder einige Handvoll.

Mindestens einen Tag antrocknen lassen.

Dann grob schneiden, mit grobem Salz mischen und auf Papier zum Trocknen ausbreiten (an einen trockenen, schattigen Platz stellen).
Fein mixen und in ein Schraubglas füllen.

Mit Küchenrolle oder einem dünnen Tuch abdecken, bis die nächste Schicht dazu kommt.


Dieser saure Jahresschatz kann verschenkt werden und begleitet durch die kalte Zeit, bis im Frühling wieder alles grünt und blüht. 

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