Giersch 
ist ein altes Wildgemüse und durch seinen hohen Mineralstoffgehalt (Kalzium, Magnesium, Silizium, Vitamin C) hochwertiger als so manches kultivierte Gemüse.

Giersch entgiftet, treibt Harnsäure aus und ist blutreinigend. Die jungen, hellgrünen Blätter schmecken sehr würzig und sind eine gute Beigabe zu Salaten, Knödel oder Kartoffeln (Petersilienersatz).
Sie können auch zu einem feinen Pesto verarbeitet werden.


Gierschpesto
(passt sehr gut in eine Erdäpfelsuppe)

Zutaten:
2 Handvoll junge Gierschblätter, 4 EL Olivenöl, 1 EL Sonnenblumenkerne, Prise Salz und Pfeffer, evtl. geriebener Käse;

Zubereitung:
Die Gierschblätter waschen und gut trockentupfen.
Dann mit den trockenen Zutaten mörsern oder mixen.
Zum Schluss Öl (und Käse) einrühren, sodass eine Paste entsteht.
Diese in Gläser füllen, mit Öl abschließen und im Kühlschrank lagern. 


Fruchtiger Salat mit Giersch

Zutaten
1 Handvoll Giersch bzw. andere Wildkräuter (Schlüsselblumenblätter, Bärlauch, Löwenzahn, Vogelmiere, Veilchenblätter- und Blüten...), 2 kleine Tomaten, 1 Birne, 1 kleine rote Zwiebel, 1 Karotte, Salz, Pfeffer, Essig, Öl, Honig

Zubereitung:
Tomate, Birne und Zwiebel würfelig schneiden, Karotte reiben, Giersch in kleine Stücke zupfen. Alles vermischen und marinieren. 

Kalte Gierschsuppe

Zutaten:

½ Salatgurke (entkernt), 1 kleiner gelber Paprika, 1 Becher Jogurt, etwas Essig und Olivenöl, Chilli, Salz, Zucker, 3 Handvoll junge Gierschblätter

Zubereitung:

Alle Zutaten mit dem Pürierstab mixen. Masse kaltstellen. Mit Gierschblättern garnieren.

Gierschknödel

Zutaten:
3 Handvoll jungen Giersch, 8 Handvoll Knödelbrot, Salz, 3 Eier, ¼ l Milch, Mehl nach Gefühl

Zubereitung:
Giersch klein schneiden, Knödelbrot salzen und mit der Ei-Milch Mischung übergießen, Giersch dazugeben. 15 Minuten ziehen lassen, Mehl einarbeiten und mit nassen Händen Knödel formen. In Salzwasser kochen.

Gierschknödel sind eine ausgleichende Beilage zu (fettem) Fleisch.