Gundelrebe
Wer ein Gundelrebenblatt einmal gekostet oder zwischen den Fingern zerrieben hat, vergisst Geschmack und Geruch nicht mehr. Die ätherischen Öle der Pflanze machen sie unverwechselbar. Ich finde, sie "goaßlt" ein wenig, das heißt, für mich schmeckt und riecht sie ein bisschen nach Ziege. Das hindert mich aber nicht daran, sie in der Küche oder auch als Grundlage für eine heilende Salbe zu verwenden.
"Gund" bedeutet Eiter, man kann Gundelreben-Tee (Pflanze frisch verwenden, sie wächst fast das ganze Jahr über) unterstützend bei allen eitrigen Erkrankungen einsetzen, bei Husten, Schnupfen, Nebenhöhlenentzündung und auch bei entzündlichen Hautkrankheiten. 
Blättchen und Blüten passen in eine Bowle, in Eis, können in Schokolade getaucht werden und peppen in kleinen Mengen auch eine Kräuterbutter oder einen Topfenaufstrich auf.