Stinkender Storchenschnabel (Rupprechtskraut)
Der Storchenschnabel wächst gerne an Plätzen, die eher schattig, unordentlich und ungepflegt sind. Die Pflanze ist klein und unscheinbar und verströmt beim Verreiben einen modrigen Geruch, der an Geranien erinnert. Sie gehört auch zur gleichen Pflanzenfamilie. 
Die filigranen Blätter und Blüten bezaubern erst auf den zweiten Blick. Ich freue mich immer, wenn ich das Rupprechtskraut entdecke. Es wächst auch hinter unserem Haus. 
Mittelalterliche Ärzte lobten das Kraut überschwänglich und nannten es auch Gottesgnadenkraut. 
In manchen Gegenden ist der Storchenschnabel als "Rotlaufkraut" bekannt. Früher wurde es verstärkt tierheilkundlich verwendet, bis heute gilt es als innerliches Stärkungsmittel für Rinder.

Das Rupprechtskraut ist aber auch eine Pflanze für den menschlichen Körper, den Geist und die Seele!

 

KÖRPERLICH hilft es als Tinktur oder Salbe bei Fieberblasen (ist der Virenkiller unter den heimischen Pflanzen).
Seine antivirale Wirkung kann auch bei Erkältungen sehr gut helfen (Tee, Tinktur).

Storchenschnabel hilft beim Abtransport von Schlacken und Giftstoffen.

Durch die Gerbstoffe ist Storchenschnabel auch bei Durchfällen ein gutes Mittel.

 

GEISTIG wirkt das Kraut lösend und befreiend und kann so für „Inspiration“ und neue Ideen sorgen. Dinge kommen in Fluss. (Pflanze frisch verreiben, getrocknet verräuchern oder als Tee aufnehmen).

SEELISCH vermittelt die Pflanze Kraft, sie wirkt reinigend und macht das Wesen offener, entspannter und empfangsbereiter.  Sie ist ein guter Begleiter, wenn Frau müde, erschöpft, nervös oder melancholisch ist. Auch wenn sich etwas „angestaut“ hat (zB Tränen), kann Storchenschnabel beim Loslassen helfen.